„Als Ergänzung zu unse- rer Internetseite machen wir den Bürgerinnen und Bür- gern in Lipperode mit dem Schaukasten ein Angebot, welches sich schon in den ersten Tagen großer Beliebtheit erfreute“, erläutert der Vorsitzende der Lipperoder Christdemokraten, Ansgar Mertens, den Stellenwert des Schaukastens. Im Zeitalter des Internets, wo fast aus- schließlich digital kommuniziert werde, „gehen wir be- wusst einen Schritt in die an- dere Richtung und greifen auf Altbewährtes zurück“.
Neben dem Schaukasten wurde an gleicher Stelle der stadtweit erste politische Bürgerbriefkasten installiert: „Wir beschreiten hier neue Wege, die uns eine noch un- mittelbarere Kontaktaufnah- me mit der Bevölkerung eröffnen. Wir bieten die Mög-
lichkeit – auch anonym – Hinweise, Kritik oder Vor- schläge für die politische Ar- beit in Lippstadt und Lippe- rode an uns zu richten“, so Mertens weiter. Er ganz per- sönlich sei der Auffassung, „dass unsere Arbeit nur so gut ist, wie die Interaktion mit der Bevölkerung“: Bürgerbeteiligung müsse bei po- litischen Entscheidungen ein größerer Stellenwert ein- geräumt werden, damit poli- tische Prozesse nicht nur zur Kenntnis genommen, son- dern auch akzeptiert wer- den. „Wir sind gut beraten, die Bevölkerung in unsere Entscheidungsfindung mit einzubeziehen, denn ansonsten gehen uns wertvolle Ideen verloren.“
Im Zusammenhang mit der Anschlussnutzung der Lipperoder Friedhofskapelle oder auch der heißen Diskussionen um die Dicht- heitsprüfung seien bereits zahlreiche, wertvolle Hinweise über den neu instal- lierten Lipperoder Bürgerbriefkasten eingegangen: „Der Bürgerbriefkasten entwickelt sich zum Best-Practi- ce-Modell. Wir wünschen uns, dass der Lipperoder Bürgerbriefkasten nicht der Einzige dieser Art in Lippstadt bleibt“, so Mertens.

