Presse
07.01.2012, 16:40 Uhr | Ansgar Mertens, CDU-Ortsunion Lipperode
Leerstände in den Ortsteilen erfassen
Der Leerstand von Gewerbeflächen und Geschäftsräumen in Lipperode konnte im abgelaufenen Jahr deutlich reduziert werden. Die CDU setzt sich weiter für die Stärkung der Infrastruktur in den Lippstädter Ortsteilen ein.
 Im Jahr 2011 und auch zu Beginn des neuen Jahres konnte der Leerstand von Geschäftsräumen und Gewerbeflächen in Lipperode deutlich reduziert werden. Waren noch vor Jahresfrist Folgenutzungen für viele Lipperoder Leerstände nicht in Sicht, so hat sich das Bild mittlerweile deutlich gewandelt: Zuletzt eröffnete in einem lange leer stehenden Ladenlokal an der Lippestraße eine Braut- und Abendmodenboutique; der Leerstand eines Geschäftsraumes in unmittelbarer Nähe dazu war dagegen nur kurz: Hier fand eine örtliche Fotografin ihr neues Domizil und schafft so einen neuen Raum für Ideen in Lipperode. Auch das Gelände des ehemaligen Langnese-Lagers an der Sandstraße wird seit geraumer Zeit wieder genutzt: Von einem Logistikunternehmen. So konnte der jahrelange Leerstand dieser großen Fläche beendet werden.

Aktuell bleiben in Lipperode insbesondere noch der ehemalige Markant-Markt an der Bismarckstraße, die alte Apotheke (In den Amtswiesen) sowie das Büro einer Versicherung an der Lippestraße ungenutzt. Die CDU ist jedoch zuversichtlich, dass auch diese Lücken in Lipperode bald geschlossen werden können und sich die positive Stimmung auch hier auswirkt. Struktureller Leerstand ist in Lipperode einstweilen nicht erkennbar, ein stadtweites Leerstandsmanagement sollte trotz allem auch verstärkt die freien Flächen in den Ortsteilen erfassen.

Mittlerweile hat sich der Handels- und Gewerbestandort Lipperode insgesamt als erfreuliches Subzentrum in der Peripherie der Kernstadt etabliert und die CDU möchte diese Entwicklung nicht nur in Lipperode weiter stärken: „Gerade in den Ortsteilen ist ein fußläufig zu erreichendes, breites Warenangebot mehr als wichtig. Insbesondere für Senioren aber auch für junge Familien ist diese infrastrukturelle Nahversorgung signifikant und bei uns in Lipperode nicht mehr wegzudenken. Insbesondere wer auf Qualität , Beratung und kurze Wege setzt, ist hier gut aufgehoben.“, so der Lipperoder CDU-Vorsitzende Ansgar Mertens.

Das Gewerbe in Lipperode ist dabei nicht nur für die lokale Grundversorgung zu einer festen Größe geworden: Auch diverse Fachgeschäfte und das örtliche Handwerk, die weit über Lipperode hinaus bekannt sind und einen hervorragenden Ruf genießen, haben sich über viele Jahre etabliert: „Das zeichnet uns in Lipperode aus: Die Symbiose von Vielfalt und Bodenständigkeit ist eine Lipperoder Kernkompetenz - diese Aspekte gilt es auch in Zukunft zu stärken: Und zwar nicht nur in Lipperode. Wir müssen dabei trading-down-Effekten entgegenwirken. Die Politik in Lippstadt muss dafür stadtweit mit ihren Kooperationspartnern der Wirtschaftsförderung im Netzwerk die Wege ebnen, damit Entwicklungen oder auch Erweiterungen im Bürgersinne unkompliziert möglich sind. Wir geben dabei ein klares Bekenntnis zu unserem kleinteiligen Angebot insbesondere in den Orts- und Stadtteilen ab.“, so Mertens. „Hier muss ein weiterer Schwerpunkt der strukturellen Bemühungen der Stadtentwicklung gesetzt werden.“

Presseerklärung v. Ansgar Mertens, CDU-Ortsunion Lipperode

 
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